Weltgruppe

Wer wir sind

Die Weltgruppe besteht seit 1973. Sie entwickelte sich aus einer Idee des Pfarreirates heraus. Bis heute üben wir Solidarität über die beiden Kirchtürme hinaus und schlagen damit eine Brücke zu Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
Die Weltgruppe wird zum einen unterstützt von der Kirchgemeinde, zum andern erwirtschaften wir Geld durch diverse Aktivitäten.
Wir verstehen uns als Bindeglied zu den Entwicklungsprojekten und verpflichten uns gegenüber Gönnern und Paten, das Geld gezielt und sinnvoll einzusetzen.

Was wir bezwecken

Hilfe zur Selbsthilfe ist oberstes Ziel. Jungen Menschen in ärmeren Ländern soll geholfen werden, Probleme in ihrer sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung selbst zu meistern, unter Wahrung ihrer kulturellen Identität. Mit den Trägern der Entwicklungswerke stehen wir in persönlichem Kontakt und können so aus erster Hand berichten.

Unser Team


Aktivitäten 2026

18.04.2026Frühlingsmarkt
20.09.2026ökum. Bettagsfeier im Setzwerk
23.-26.11.2026Kranzen im Domhofkeller
27./28.11.2026Verkauf im Dorf

Patenschaften

Für die Kinder in Indien und Haiti können Sie Pate/Patin werden. Mit regelmässigen oder einmaligen Spenden helfen Sie mit, dass die Ausbildung garantiert werden kann.

Kranzaktion

In der Woche vor der Adventszeit stellen wir im Domhofkeller Adventskränze, Türkränze und Arrangements her. Grabschmuck auf Bestellung. Verkauf im Domhofkeller und Freitag/Samstag vor dem 1. Adventssonntag im Dorf. Wir laden Sie herzlich zum Mithelfen ein. Ihre Kreativität ist gefragt!

Gönner

sind jederzeit sehr willkommen. Familienanlässe wie Geburtstage, Hochzeiten und Bestattungen sind gute Gelegenheiten, anstelle von Geschenken die Alternative von Spenden oder einer Schenkungsurkunde anzubieten.
Die Spenden sind steuerabzugsberechtigt!

Aufruf

Ist Solidarität mit Mitmenschen ein Thema für Sie? Wir suchen dringend Unterstützung und würden uns freuen, wenn Sie sich bei untenstehender Adresse melden könnten.

Kontaktadresse

Verein Weltgruppe der Pfarrei St. Odilia Arlesheim
c/o Röm.-kath. Kirchgemeinde
Domplatz 10
4144 Arlesheim
weltgruppe.arlesheim@gmail.com
Konto: IBAN CH82 0076 9442 5352 8200 1
Verein Weltgruppe der Pfarrei St. Odilia Arlesheim

Ist Solidarität mit Mitmenschen ein Thema für Sie?
Wir suchen Leute wie Sie.

Weitere Informationen

Ältere Dokumente finden Sie im Archiv.

Projekt Indien – Andheri

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Andheri in Indien

Am 27. März 1942 widmete die deutsche Ordensschwester Anna-Huberta Roggendorf in einer kleinen Kapelle in Irla ihr Leben Jesus Christus zum Dienst an den Armen, ohne grosse Zeremonie, nur mit einem einfachen „Ja“. Dies war die Geburtsstunde der Society of the Helpers of Mary, kurz Marys genannt.

Im Mittelpunkt der Arbeit der Marys steht der Mensch. Sie wollen keine unpersönlichen Entwicklungsprojekte durchführen, sondern sich ganz persönlich um jeden Einzelnen kümmern, seine Probleme verstehen, sein einfaches Leben mitleben. Ihre Arbeit reicht von der vielfältigen Tätigkeit in den Slums von Mumbai (früher Bombay) und in entlegenen Dörfern, über das Führen von Heimen für Waisenkinder bis hin zum Brunnenbau in Trockengebieten, von kurzfristigen, karitativen Hilfsmassnahmen bis zu langfristigen, aber überschaubaren Programmen zur Dorfentwicklung.

Die Zentrale der Marys befindet sich in Shraddha Vihar, im Stadtteil Andheri, Mumbai. Über 200 Schwestern arbeiten in 68 Stationen, vorwiegend im Staat Maharashtra. Sie werden geführt von Sr. Stella Devassy.
Unsere Hilfe gilt dem Kinderheim und der Slumschule in Andheri.

Aktuelles

Film: “Indiens Zukunft in Frauenhänden”

Brief Marys 5. Januar 2019 (pdf)

Weitere Informationen finden Sie im Archiv.

Projekt Haiti – Vallée de Jacmel

haiti

Im Oktober 1976 öffnete die Schule St Joseph die Tore für die Kinder aus dem Vallée de Jacmel. Für 30 Kinder ging damals ein Traum in Erfüllung. Sie konnten in einem leer stehenden Emigrantenhaus ihren ersten Unterricht besuchen. Aber nicht nur für die Kinder wurde ein Traum wahr:
Monsieur Prosper Duré und seine Mitarbeiterinnen hatten schon früh erkannt, dass das Recht auf Bildung ein wesentlicher Bestandteil der Menschenrechte ist und ein Grundpfeiler für Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden.

„Wenn einer alleine träumt, so ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, so ist dies der Beginn einer neuen Wirklichkeit.“ Diese Worte von Don Helder Camara drücken auch die Hoffnung der Initianten aus.

Die Schule St. Joseph ermöglicht den mittellosen Kindern im Vallée de Jacmel den Besuch der Schule. Das notwendige Budget beträgt CHF 25000.-. Damit werden 9 Lehrer und 2 Köchinnen bezahlt, inkl. Schulmaterial für 170 Kinder. Der Betrieb der Schulküche garantiert eine warme Mahlzeit/Tag für die Kinder, die oft hungrig den langen Schulweg unter die Füsse nehmen. Seit 2007 ist die Berufsschule für Schulabgänger in Betrieb mit einem Budget von CHF 5000.- für 2 Lehrer inkl. Material. Das 2015 erstellte Reservoir ermöglicht das Projekt Gartenbau, sobald die enormen Schäden vom Wirbelsturm Matthew beseitigt sind. Unterhalt der Klassenzimmer und Ausbau der Infrastruktur werden je nach finanzieller Lage ausgeführt.

Oft machen die gefürchteten Wirbelstürme einen Strich durch die Rechnung.

Bis heute ist die Schule vollumfänglich auf die Spenden aus Arlesheim angewiesen. Nur dank unserer Hilfe zur Selbsthilfe haben diese Kinder eine Chance, die Schule besuchen zu dürfen – und sie sind uns sehr dankbar dafür.

Aktuelles

Brief aus Haiti 2025

Bericht aus Haiti 2024

Brief aus Haiti 2024

Bericht aus Haiti 2023

Bericht aus Haiti 2022

Bericht aus Haiti 2021

Bericht aus Haiti Mai 2020

Kurze Aufzeichnung des Werdegangs der ehemlaigen Schüler und Schülerinnen der Schule Saint Joseph in Duré, La Vallée, Haiti

Projekt Äthiopien – Shuromeda

Das im Jahr 2004 von einer irischen Ordensschwester gegründete Projekt wird seit Oktober 2005 vom privaten, in der Schweiz registrierten Verein «Associazione SHUROMEDA» geführt und finanziert.

Jedes Jahr bietet SHUROMEDA 20 Kindern eine Tagesstruktur in einem professionell geführten, privaten Kindergarten. Nebst dem obligatorischen Unterricht erhalten die Kinder täglich eine warme Mahlzeit, vollständige medizinische Betreuung, Kleidung und Schuhe. Im Anschluss werden die Schülerinnen und Schüler während weiterer acht Jahre in der staatlichen Primarschule finanziell unterstützt (Schulgeld, Material und Uniform). Auch Jugendliche, welche eine Matura anstreben erhalten finanzielle Hilfe. Die bedürftigsten erwachsenen Angehörigen der Kinder unterstützt SHUROMEDA mit Nahrungsmitteln, Medikamenten und Mikrokrediten.

Absicht von SHUROMEDA ist die direkte Hilfe vor Ort. Der Kindergarten wird von fachlich ausgebildeten, langjährigen Mitarbeitenden geleitet. Alle in unserem Kindergarten beschäftigten Personen sind äthiopischer Herkunft, und es findet ein regelmässiger Austausch mit den Verantwortlichen in Addis Abeba statt.

Archiv

Jahresrechnungen

Jahresrechnung 2024 (PDF)

Jahresrechnung 2023 (PDF)

Jahresrechnung 2022 (PDF)

Jahresrechnung 2021 (PDF)

Jahresrechnung 2020 (PDF)

Jahresrechnung 2019 (PDF)

Jahresrechnung 2018 (PDF)

Jahresrechnung 2017 (PDF)

Jahresrechnung 2016 (PDF)

Jahresrechnung 2015 (PDF)

Jahresrechnung 2014 (PDF)

Projekt Vallée de Jacmel

Bericht von Gustave Boursiquot

Bericht des DEZA

Post aus Haiti August 2017

Post aus Haiti 2018

Post aus Haiti 2019

Projekt Andheri

Brief Mary’s 24. Dec. 16

Projekt Syrien

Projektbeschrieb

Nach der Spenden-Aktion

Projekt Kinderhilfe Rumänien

Das Projekt Kinderhilfe Rumänien wird bis auf Weiteres nicht finanziell unterstützt.

Kinderhilfe Rumänien

Ehemaliges Projekt Rio Beni

Mit dem Tod von Pater Diego Schürmann am 10. August 2009 geht unsere langjährige Entwicklungszusammenarbeit mit dem Projekt Rio Beni zu Ende.

P. Diego hat während 36 Jahren all seine Kräfte für die Menschen im Gebiet des grossen Flusses Rio Beni eingesetzt. Dank dem von ihm geführten Internat in Tumupasha konnten aufgeweckte Knaben aus den Streusiedlungen entlang des Flusses die Schule besuchen. Sie bekamen dort Kost und Logis während der Schulzeit. Viele dieser Knaben kehrten mit einer guten Ausbildung in ihre Dörfer zurück und konnten zu einer verbesserten Situation in ihren Dörfern betragen. Die Bildungsmöglichkeit hat sich in den letzten Jahren um einiges verbessert. Leider muss mit dem Tod von Pater Diego das Internat schliessen, da die Garser-Schwestern vor Ort diese Aufgabe nicht übernehmen können.

Wir werden trotzdem mit Schwester Roswitha in Verbindung bleiben. Mit einer jährlichen Spende von CHF 1000.- soll die Weihnachtsaktion «Spielsachen für Bolivien» im Andenken an Pater Diego weitergeführt werden. Die Geschenke werden vor Ort gekauft.

Die seit 1983 traditionelle Spielzeugaktion wird somit ab sofort nicht mehr weitergeführt. Wir nehmen auch keine Spielsachen mehr entgegen.

Im Namen der Kinder und der Bevölkerung vom Rio Beni bedanken wir uns von ganzem Herzen für ihre langjährige Treue und Unterstützung.

Nachruf P. Diego