Im Rahmen des ökumenischen Reli-Projekts fand im November erstmals ein neues Veranstaltungsformat statt: Ein „Tag wie in Taizé“ – offen für Jugendliche im Alter von 13 bis 25 Jahren. Damit wurde der bisherige Fokus auf Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen bewusst erweitert, um auch ältere Jugendliche und junge Erwachsene einzubeziehen.

Gemeinsam mit ehemaligen Schüler/innen und weiteren freiwilligen Helfer/innen wurde ein Tagesprogramm gestaltet, das sich eng an den Alltag der Communauté de Taizé in Frankreich anlehnt. Dort begegnen sich Woche für Woche hunderte junge Menschen aus aller Welt, um gemeinsam zu singen, zu beten sowie über Glaubensthemen und Lebensfragen ins Gespräch zu kommen. Die Gemeinschaft zeichnet sich durch einen bewusst einfachen Lebensstil aus, sodass auch Jugendliche aus Schwellenländern teilnehmen können. Jede Woche folgt dabei dem Rhythmus der Karwoche und findet ihren Höhepunkt in der Auferstehungsfeier am Samstag.
In Arlesheim begann der Tag um 11 Uhr mit einer Einführung in die Geschichte, Spiritualität und weitere Besonderheiten von Taizé. Anschliessend wurde in der Kirche das Mittagsgebet mit den charakteristischen Taizé-Gesängen gefeiert. Nach einem gemeinsamen Mittagessen bot das junge Team verschiedene Workshops zu Glaubens- und Lebensthemen an.
Gegen Abend trafen sich die Teilnehmenden zum Einsingen, gefolgt von einem bewusst einfachen Abendessen. Höhepunkt des Tages war das öffentliche Abendgebet in der Kirche, zu dem auch Eltern, Geschwister sowie weitere Interessierte eingeladen waren.
Innerhalb weniger Stunden gelang es, die besondere Atmosphäre von Taizé spürbar nach Arlesheim zu tragen. Die Gebetszeit wurde weitgehend von den Jugendlichen selbst vorbereitet und gestaltet – ein eindrückliches Zeichen für gelebte Ökumene und jugendliches Engagement. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!
Das ökumenische Reli-Team Thomas Mory und Melanie Fuchs
